Lass uns den Weg gemeinsam gehen
Meine Mission
Meine Biographiebegleitung entstand aus dem Wunsch heraus, Menschen auf ihrer irdischen Lebensreise mit viel Wohlwollen und Milde zu begleiten. In Krisen und bei tiefen Lebensfragen kann so eine neue Orienterung entstehen - und gleichzeitig erweitert sich der Blick auf die geistigen Dimensionen des Daseins. Meine Mission ist es, jeden Menschen auf seinem einzigartigen Weg zu begleiten, unentdeckte Potenziale freizulegen und so gemeinsam einen Weg zu erahnen, der zur ganz individuellen Sehnsucht und Aufgabe dieses Menschen gehört.
Fühlst Du Dich angesprochen? Dann sollten wir ins Gespräch kommen. Unsere erste Begegnung ist immer kostenlos und unverbindlich.

Zuhören, Milde und Vertrauen in der Biographiebegleitung
Jenseits aller Konzepte geht es mir in meiner Biographiebegleitung zunächst einmal um das Zuhören. Die Kunst, ganz bei Dir zu sein und Deine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle kennenzulernen, ist für mich elementar.
Da wo Milde ist, da sind auch die Engel anwensend. Aus dieser Erkenntnis heraus versuche ich in der Begleitung, die Gespräche und Arbeiten mit einer großen Milde zu umhüllen.
Vertrauen wirkt auf zwei Ebenen: Einerseits das Vertrauen zwischen Dir und mir, das in den ersten Begegnungen wachsen darf; andererseits das Vertrauen in die Hilfen aus der Geistigen Welt; diese Hilfen sind in der anthroposophisch-künstlerischen Biographiebegleitung während der Begegnungen und Berührungen spürbar und erlebbar.
Da, wo Zuhören, Milde und Vertrauen leben, werden Prozesse der Verwandlung möglich - und eine ganz neue Erfahrung von Sinn wird spürbar.

Jürgen Vogt
Heute: Mein Name ist Jürgen Vogt. Ich bin 58 Jahre alt und lebe mit meiner Frau, meinen beiden Kindern und unserer Hündin in der Nähe von Soest in Westfalen.
Vorgestern, gestern, heute: Nach Abitur, Wehrdienst und Lehramts-Studium der Fächer Mathematik, Religion, Sport und Germanistik bin ich viel durch Asien gereist; mit 27 entschloss ich mich als Redakteur zu arbeiten, was ich mehr als 25 Jahre bei einer Tageszeitung in die Tat umsetzte. Die Freude an der tiefen Menschen-Begegnung zeigte sich dabei insbesondere im Schreiben von Portraits. Mit 42 erfuhr ich eine erste Berührung mit der Anthroposophie; danach tauchte ich tief in das Thema ein, organisierte Vortragsreihen, trat einem Zweig und der Anthroposophischen Gesellschaft bei. Mit 53 durchlebte ich eine tiefe Erschöpfung – und Neubesinnung; es folgte eine Ausbildung zum anthroposophisch-künstlerischen Biographiebegleiter in der „Freien Akademie für angewandte Biographiearbeit“ in Mannheim. Heute bin ich als Biographiebegleiter tätig, arbeite zudem als Dozent und Ausbilder an der Akademie in Mannheim – und empfinde das als echtes Lebensglück.
Und morgen: In Zukunft möchte ich mich der Ausgestaltung der anthroposophisch-künstlerischen Biographiearbeit widmen und weiter Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten. Und ich wünsche mir, dass auch ich selbst mich noch oft hinterfrage und verwandele.

Zugang zu den Sinnfragen der Existenz
Die Frage nach einem tieferen Verständnis des eigenen Lebens beschäftigt heute viele Menschen. Nicht nur persönliche Krankheiten oder globale Krisen sind der Grund dafür; denn durch die zunehmend materialistische Weltanschauung und
die damit verbundene Verunmenschlichung der Werte empfinden Menschen oft auch eine allgemeine Bedrohung; durch diese Verunsicherung und die damit verbundenen ungewissen Zukunftsaussichten kommt die Frage nach dem Sinn ihrer irdischen Existenz in den Fokus. Die anthroposophisch-künstlerische Biographiebegleitung nimmt diese Frage ernst – und stellt sie in das Zentrum ihrer Arbeit.
Mein Angebot öffnet einen Zugang zu den Sinnfragen der menschlichen Existenz. Es hilft zu erkennen, dass es in der Schnelllebigkeit unserer Zeit zunehmend wichtig ist, dass der einzelne Mensch sich der Einmaligkeit seines eigenen Seins unabhängig von äußeren Werten bewusst wird.
Die Hinwendung zum Erleben der eigenen Biographie beginnt oft mit einer eigentümlichen Sehnsucht, die in der Seele schlummert; aus dieser Sehnsucht entsteht eine erste Begegnung; Lebensfragen werden berührt; durch die Techniken der Biographiebegleitung entstehen Schritt für Schritt Erlebnisse von Sinnhaftigkeit – und der Wunsch nach dem Erkennen und Annehmen der eigenen Mission. Das umso mehr, als das aktuelle Erdenleben um die karmischen Verknüpfungen und das Hineinfühlen in wiederholte Erdenleben erweitert werden kann.
Die anthroposophisch-künstlerische Biographiebegleitung setzt sich mit all diesen Fragen auseinander. Sie lädt ein zum Fragen. Sie lädt ein zur Begegnung. Sie stellt das Zuhören im Gespräch ins Zentrum. Sie kultiviert Milde in der Begegnung. Sie lädt ein zu einem zweifachen Vertrauen: in die menschliche Begegnung einerseits und die geistigen Hilfen andererseits.

„Entspricht mein Leben meinem Ich?“
Die anthroposophisch-künstlerische Biographiearbeit richtet sich an dich als einzelnen Menschen sowie an kleine Gruppen von bis zu sechs Menschen.
Einzelarbeit
Ein erster Schritt in der Einzelarbeit ist es oft, eine Gesamtschau des ganzen Lebens aus einem übergeordneten geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkt heraus zu erstellen. Dadurch entsteht vom Ich aus ein erstes Bewusstsein von der Qualität einer Ganzheit. Der Blick auf das eigene Leben eröffnet weitere Möglichkeiten – und Fragen. Gespräche und künstlerische Zugänge helfen dabei, die rein intellektuelle Sicht des Denkens durch die Qualitäten des Fühlens und Wollens zu erweitern. Aus diesen heraus stellen sich Fragen wie „Entspricht mein Leben meinem Ich?“ oder „Welche Sehnsucht zieht mich aus der Zukunft?“
Ein weiterer Zugang in der Einzelarbeit ist das „Helfende Gespräche“, in dem von einer aktuellen Krise oder Lebensfrage ausgehend eine Verknüpfung zur seelischen Ebene gelingt; Einsichten und die Grundlage für eine Verwandlung entstehen; so können wir ein neues Bewusstsein, eine neue Sichtweise kreieren - und bis in die Ebene der ganz konkreten Verwandlung im Alltag bringen.
Weitere Werkzeuge und Techniken wie spezielle Schreibübungen, kombinierte Schreib- und Malübungen oder Zugänge über Märchen oder eine Heldenreise machen einen auf das Inidividuum abgestimmten Zugang möglich.
Kleingruppen
Die Arbeit in Kleingruppen ist thematisch ausgerichtet – und ermöglicht einen Zugang zu anthroposophischen Themen ebenso wie zum eigenen Ich. „Tod und Sterben“, „Märchen und Mythen“, „Männlich – Weiblich“ oder „Die Mission des Zorns“ sind Beispiele für Begegnungen dieser Art.
Meine Arbeit ist keine Therapie – und ersetzt auch keine; sie nimmt ganz bewusst die Begriffe „Karma“ und „Wiederholte Erdenleben“ auf – und bezieht so die Geistige Welt und die fortwährende Begegnung mit geistigen Wesenheiten mit ein.
